Latex

Seit ein paar Jahren machen hochwertige Latexmatratzen den Klassikern Federkern und Taschenfederkern starke Konkurrenz. Sie bieten durch große Punktelastizität besonders hohen Schlafkomfort. Sie sind flexibler als Federkernmatratzen und gut geeignet für verstellbare Lattenroste. Ein System von Luftkammern und Luftkanälen sorgt für stetig guten Luft- und Temperaturaustausch. Sie sollten nicht in ein rundum geschlossenes Bett gelegt werden, da gute Belüftung von unten benötigt wird, um das angenehme Schlafklima sicherzustellen.

Für diese Matratzen wird nicht nur Naturlatex, der aus der Milch des Gummibaums gewonnen wird, sondern auch synthetischer Latex aus Erdöl verwendet. Dieser verfügt zwar über die gleiche Anpassungsfähigkeit wie Matratzen aus Naturlatex, ist jedoch weniger gut belüftbar. Bei Naturlatexmatratzen ist in mehr oder minder großen Mengen stets synthetischer Latex beigemischt, um das Material formbeständiger zu machen. Da der Begriff Naturlatex nicht geschützt ist, können sich hinter dieser Bezeichnung sogar Mischungen mit nur 20 Prozent Naturlatex verbergen. Wer also auf einen hohen Anteil an Naturlatex Wert legt, sollte nachfragen und Matratzen mit mindestens 80 % Naturlatex verlangen. Beide Sorten weisen praktisch keine Bakterien oder allergieauslösende Stoffe auf, daher sind sie für Hausstaub- und Naturhaarallergiker besonders zu empfehlen (z. B. unser Modell mk-AirFlex 40 und mk-AirFlex Natur 100).

Latexmatratzen werden in unterschiedlichen Härtegraden und Kombinationen hergestellt und sind sehr gut für extrem verstellbare Lattenroste wie z. B. Motorlattenroste geeignet.