Ein Rückenschläfer braucht eine Matratze, die den Körper gleichmäßig trägt und die natürliche Form der Wirbelsäule unterstützt. Eine gute Matratze für Rückenschläfer darf weder zu weich noch zu hart sein: Das Becken sollte nicht zu tief einsinken, der Lendenbereich darf aber auch nicht ohne Unterstützung bleiben.
Besonders bei einem Hohlkreuz ist die richtige Matratze für Rückenschläfer wichtig. Der untere Rücken benötigt in Rückenlage eine stabile, aber nicht drückende Unterstützung. Gleichzeitig sollten Schulter- und Beckenbereich bei einer Rückenschläfer-Matratze leicht entlastet werden. Entscheidend ist deshalb die Kombination aus passender Matratzenhärte, guter Punktelastizität und sinnvoller Zonenaufteilung.
Warum Rückenschläfer eine passende Matratze brauchen
Die Rückenlage gilt grundsätzlich als günstige Schlafposition, da sich das Körpergewicht gleichmäßiger verteilt als in der Seitenlage, und die Wirbelsäule weniger verdreht wird als in der Bauchlage. Trotzdem stellt gerade die Rückenlage klare Anforderungen an die Matratze.
Eine Matratze für Rückenschläfer muss den Körper stabil tragen und sich trotzdem an die natürliche Körperform anpassen. Besonders wichtig ist der Bereich der Lendenwirbelsäule. Liegt dieser Bereich nicht gut auf, kann ein unangenehmes Hohlraumgefühl entstehen. Sinkt das Becken dagegen zu stark ein, verliert die Wirbelsäule ihre natürliche Ausrichtung.
Die passende Rückenschläfer-Matratze hält den Rücken möglichst ruhig und gleichmäßig gelagert. Sie unterstützt dort, wo Stützkraft gebraucht wird, und gibt dort nach, wo Druck entstehen könnte.
Rückenschläfer: harte oder weiche Matratze?
Viele Menschen denken, dass eine harte Matratze automatisch besser für den Rücken ist. Für Rückenschläfer stimmt das aber nur bedingt. Eine sehr harte Matratze kann dazu führen, dass Schultern, Gesäß und Rücken kaum einsinken. Der Lendenbereich wird dann oft nicht angenehm ausgefüllt.
Eine sehr weiche Matratze ist ebenfalls ungünstig. Wenn das Becken zu tief einsinkt, kann die Wirbelsäule in eine unnatürliche Position geraten. Besonders im unteren Rücken entsteht dann schnell ein instabiles Liegegefühl.
Für viele Rückenschläfer ist deshalb eine mittelfeste bis feste Matratze sinnvoll. Wichtig ist aber nicht allein der angegebene Härtegrad. Körpergewicht, Körpergröße, Material, Kernaufbau und persönliches Liegegefühl entscheiden gemeinsam darüber, ob eine Rückenschläfer-Matratze wirklich passt.
| Liegegefühl | Wirkung für Rückenschläfer | Einschätzung |
| Sehr weich | Becken kann zu tief einsinken | meist nur für sehr leichte Personen geeignet |
| Mittelweich | angenehm, aber nicht immer ausreichend stützend | abhängig von Körpergewicht und Material |
| Mittelfest | gute Balance aus Komfort und Stabilität | häufig passende Wahl |
| Fest | hohe Stützkraft bei guter Körperanpassung | sinnvoll bei höherem Körpergewicht |
| Sehr hart | wenig Anpassung, mögliche Druckstellen | nur selten ideal |
Welche Matratze bei Hohlkreuz?
Die Frage, welche Matratze bei Hohlkreuz sinnvoll ist, ist für viele Rückenschläfer besonders wichtig. Bei einem ausgeprägten Hohlkreuz entsteht in Rückenlage häufig ein größerer Abstand zwischen Lendenwirbelsäule und Matratze. Wird dieser Bereich nicht ausreichend gestützt, kann sich der Rücken nachts nicht optimal entspannen.
Eine geeignete Matratze bei Hohlkreuz sollte den unteren Rücken stabilisieren, ohne den Körper unnatürlich nach oben zu drücken. Gleichzeitig darf das Becken nicht zu tief einsinken. Genau hier zeigt sich, ob eine Rückenschläfer-Matratze wirklich gut zum Körper passt.
Hilfreich können ergonomische Liegezonen sein. Eine 7-Zonen-Matratze kann den Schulterbereich, die Lendenwirbelsäule und das Becken unterschiedlich aufnehmen. Für Rückenschläfer mit Hohlkreuz ist vor allem wichtig, dass die Lendenzone angenehm stützt und die Beckenpartie kontrolliert nachgibt.
Beim Probeliegen sollte sich der untere Rücken gestützt, aber nicht hochgedrückt anfühlen. Das Becken sollte stabil liegen, ohne tief einzusinken.
Welche Matratzenart eignet sich für Rückenschläfer?
Eine pauschal beste Matratze für Rückenschläfer gibt es nicht. Entscheidend ist, dass Material, Härtegrad und Aufbau zum Körper passen. Trotzdem eignen sich einige Matratzentypen besonders gut für die Rückenlage.
| Matratzenart | Geeignet für Rückenschläfer, die… | Vorteile |
| Kaltschaummatratze | punktelastisch und ruhig liegen möchten | gute Körperanpassung, verschiedene Härtegrade, bewährter Komfort |
| Viscoschaummatratze | besonders druckentlastend liegen möchten | körpernahe Anpassung, angenehme Entlastung |
| Taschenfederkernmatratze | stabiler und luftiger liegen möchten | gute Stützkraft, gute Belüftung, belastbarer Aufbau |
| Latexmatratze | elastisch und punktgenau liegen möchten | hohe Anpassungsfähigkeit, federndes Liegegefühl |
Kaltschaummatratzen sind für viele Rückenschläfer eine gute Wahl, weil sie Körperkonturen gut aufnehmen und gleichzeitig stabilisieren können. Viscoschaummatratzen eignen sich besonders für Menschen, die ein sehr druckentlastendes Liegegefühl bevorzugen. Taschenfederkernmatratzen bieten häufig eine etwas festere, stabile Unterstützung und eine gute Luftzirkulation. Latexmatratzen überzeugen durch ihre hohe Elastizität und punktgenaue Anpassung.
Woran Sie eine gute Matratze für Rückenschläfer erkennen
Eine gute Rückenschläfer-Matratze sollte sich stabil, aber nicht hart anfühlen. Der Körper darf nicht in die Matratze absinken, sollte aber auch nicht starr auf der Oberfläche liegen.
Achten Sie besonders auf folgende Punkte:
| Kriterium | Empfehlung für Rückenschläfer |
| Lendenstützung | der untere Rücken sollte angenehm getragen werden |
| Beckenbereich | das Becken darf nicht zu tief einsinken |
| Schulterbereich | Schultern sollten leicht entlastet werden |
| Matratzenhärte | meist mittelfest bis fest, abhängig vom Körpergewicht |
| Liegezonen | sinnvoll bei Rückenlage, Hohlkreuz und größerem Körperbau |
| Kernhöhe | ausreichend hoch für Stabilität und Komfort |
| Material | passend zum gewünschten Liegegefühl wählen |
Geeignete Matratzen für Rückenschläfer bei mk-matratzen
Welche Rückenschläfer-Matratze am besten passt, hängt vom Körpergewicht, dem gewünschten Liegegefühl und möglichen Rückenbeschwerden ab. Bei mk-matratzen kommen je nach Bedarf verschiedene Modelle infrage.
mk-Mars BS
Bonnell-Federkernmatratze in hochwertiger Ausstattung.
Besonderer Aufbau für lange Lebensdauer.
mk-Saturn BS
Extra feste Federkernmatratze in hochwertiger, erstklassiger Ausstattung.
Besonderer Aufbau für lange Lebensdauer.
mk-Merkur BS
Härtgrad 4.
Spezial Bandscheibenfederkern.
Auch für hohe Körpergewichte bis 200 kg geeignet.
mk-Visco-Ergo TC50
Als Härtegrad 2 oder Härtegrad 3 erhältlich.
Eine wohltuende Matratze, in die der Körper im Schulter und Wadenbereich regelrecht einsinkt.
Die festere Mittelzone unterstützt das Becken und wird bei Bandscheibenbeschwerden im Lendenwirbelbereich empfohlen.
Der 7-Zonenkern bietet allerhöchsten Liegekomfort.
Eine mittelfeste Matratze für allerhöchste Ansprüche.
mk-Visco-Dream VKS50
Als Härtegrad 2 oder Härtegrad 3 erhältlich.
Besonders komfortable 7-Zonen Kaltschaummatratze mit softiger,
druckentlastender Viscoschaumabdeckung und stützendem Beckenbereich für allerhöhste Anspruche
und erholsamen Schlaf.
mk-Visco-Premium TC50
Viscoschaum reagiert auf Körperwärme und kann sich so optimal dem Körper anpassen.
Er ist äußerst druckentlastend, punktelastisch, körperunterstützend und besonders komfortabel.
Zur Antidekubitusprophylaxe geeignet. Erstklassige Ausstattung für allerhöchste Ansprüche.
Die richtige Matratze für Rückenschläfer stützt und entlastet zugleich
Die beste Rückenschläfer-Matratze ist nicht automatisch besonders hart. Entscheidend ist die richtige Balance aus Stützkraft und Anpassung. Der Körper sollte gleichmäßig getragen werden, während Schulter, Becken und Lendenbereich passend entlastet werden.
Besonders bei Hohlkreuz kommt es darauf an, dass die Matratze den unteren Rücken stabilisiert, ohne Druck aufzubauen. Für viele Rückenschläfer ist deshalb eine mittelfeste bis feste Matratze mit guter Punktelastizität und sinnvoller Zonenaufteilung eine gute Wahl.