Matratze hart oder weich

Aus dem mk-matratzen-Lexikon

Die allgemeinen Matratzenkriterien hart oder weich?
Das Urteil der Experten bestätigt, dass die Wahl, eine weiche oder eine harte Matratze vorzuziehen, (von Extremen abgesehen) dem persönlichen Geschmack überlassen werden kann. Eine gute, sogenannte weiche Matratze bietet genau den gleichen Stützkomfort wie eine gute, harte Matratze. (Vorausgesetzt, sie legt ein progressives Federungsverhalten an den Tag.) Eine feste Regel oder Tabelle läßt sich jedoch nicht aufstellen, da das entscheidende individuelle Empfinden sehr unterschiedlich ist.
Als einfache Faustregel gilt: Personen mit hohem Körpergewicht benötigen eher eine festere Matratze. Leichtgewichte, Kinder und ältere Menschen sollen eine etwas weichere Matratze wählen. Bei Problemfällen (Bandscheibenproblemen, Rückenschmerzen) ist eine Fachberatung aber unerläßlich!

Zu weiche oder durchgelegene Unterlage

Durch eine zu weiche oder durchgelegene Matratze reduziert sich die notwendige Lageveränderung. Die gewünschte Regenerierung von Wirbelsäule, Bandscheibe und Muskulatur wird nicht erreicht. Die Wirbelsäule hängt durch wie in einer Hängematte.


zu weich oder durchgelegen

Zu harte Unterlage

Die Wirbelsäule wird verbogen und verkrampft. Die Schulter bekommt zu viel Druck. Hier kann es langfristig zu chronischen Rückenschmerzen kommen.


zu hart

Körpergerechte Unterlage

Die einzelnen Körperpartien werden punktelastisch gestützt. Schultern und Hüften können in Seitenlage stärker einsinken. In der anatomisch richtigen Ruhelage werden Wirbelsäule und Rumpfmuskulatur gestützt und entspannt. Die Wirbelsäule wird vollständig unterstützt.


körpergerecht